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Meistertitel in Reichweite

Dabei sah die Rallye für den Schwaben Markus Fahrner zu Beginn gar nicht gut aus. Schon bei der Auftaktprüfung in Pößneck gab es technische Probleme am Opel Corsa Super 1600. "Bereits nach drei von fünf Runden lief der Wagen urplötzlich nur noch auf drei Zylindern", gab Fahrner zu Protokoll. "Das hat uns viele Sekunden gekostet." Zum Glück lag der rettende Service nur wenige Meter entfernt und die Crew konnte den Schaden in der zur Verfügung stehenden Zeit beheben.

Doch es ging spannend weiter. Wie bei fast allen vorangegangenen Rallyes lieferte sich der 25-jährige ein packendes Duell mit Markenkollege Horst Rotter, zum Teil lagen die Bestzeiten nur Sekundenbruchteile voneinander entfernt. Erst als sich Rotter auf der ultraschnellen Auma-Prüfung verbremste und den Notausgang mit einem leichten Blechschaden wieder verließ, konnte sich Markus Fahrner absetzen. Während Aaron Burkhard im Citroen Saxo und Sven Haaf im Lada Super 1600 eher die zweite Geige im Feld der Super 1600-Feld spielten, legte Rotter im Verlauf der Rallye noch eine Schippe drauf und konterte mit einer ganzen Serie von Bestzeiten.

Doch kaum war der erfahrene Pilot aus Großalmerode erneut am Corsa von Markus Fahrner vorbeigezogen, ereilte ihn das zweite Schicksal, diesmal in Form einer defekten Servolenkung. Der Zeitverlust war diesmal jedoch so hoch, dass Fahrner die Rallye mit einem Vorsprung von 17,6 Sekunden für sich entscheiden konnte.

Mit den zehn Punkten für den Sieg liegt der Irmscher-Pilot nun sechs Zähler vor Rotter. Punktgleich folgt Aaron Burkhard auf Platz drei, allerdings mit einer schlechteren Bilanz an Gesamtsiegen im Jahr. Sollte Fahrner bei der abschließenden Lausitz-Rallye nur auf Platz zwei ins Ziel kommen, würde das für einen Sieg in der Deutschen Super 1600-Meisterschaft schon ausreichen. Bei der Punktestaffelung 10, 6, 4,3 2,1 würde ein dritter Platz nur dann genügen, wenn Rotter nicht gewinnt. Am 21. und 22. Oktober heißt es Daumen drücken, denn dann findet die Lausitz-Rallye im Tagebau rund um Weißwasser statt.

Den Gesamtsieg bei der Thüringen-Rallye feierten übrigens Matthias Kahle und Peter Göbel im Skoda Fabia WRC. Mit dem dritten Saisonsieg übernahm der fünffache Deutsche Meister auch wieder die Gesamtführung in der Meisterschaft. Drei Punkte dahinter liegt Verfolger Hermann Gassner im Mitsubishi Lancer, der in Thüringen nur auf dem siebten Rang in der DRM-Wertung ins Ziel kam.

Endergebnis Thüringen-Rallye 2005 nach 12 Wertungsprüfungen:

1. Kahle/Göbel Skoda Fabia WRC  
2. Moufang/Walch BMW M3 + 2:36,2 min
3. Zeltner/P.Zeltner Mitsubishi Lancer + 3:00,1 min
4. Wallenwein/Zeitlhofer Mitsubishi Lancer + 3:07,3 min
5. Poulsen/Kristiansen Toyota Corolla WRC + 3:39,3 min
6. Fahrner/Wenzel Opel Corsa Super 1600 + 3:41,7 min

 

Meisterschaftsstand nach 7 von 8 DRM-Läufen:

1. Kahle/Göbel Skoda Fabia WRC 285 Punkte
2. Gassner/Schrankl Mitsubishi Lancer 282 Punkte
3. Zehetmaier/Breuer Honda Civic Type R 206 Punkte
4. Corrazza Mitsubishi Lancer 194 Punkte
5. Fahrner/Wenzel Opel Corsa Super 1600 173 Punkte
6. Poulsen/Kristiansen Toyota Corolla WRC 159 Punkte

Stand Super 1600 Meisterschaft nach 7 von 8 DRM-Läufen:

1. Fahrner/Wenzel Opel Corsa Super 1600 3 Siege 42 Punkte
2. Rotter/Berdi Opel Corsa Super 1600 3 Siege 36 Punkte
3. Burkart/Geilhausen Citroen Saxo Super 1600 1 Sieg 36 Punkte

weitere Infos zur Thüringen-Rallye gibt es unter:

www.rallye-magazin.de
www.rallye1.de
www.rallye-dm.de
www.castrol-rallye-thueringen.de

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